Die Stadt Leipzig gehört zu den wenigen Großstädten in Deutschland, die noch über innerstädtische Freiflächen verfügt, insbesondere im Stadtzentrum. Dabei handelt es sich um ehemalige Industriegebiete und kriegszerstörte Bebauung, die später teils zu Brachen wurden. Gemeinsam mit Projektentwicklern nimmt sich die Stadtverwaltung diese Flächen an und entwickelt sie zu neuen Raum für Wohnen, Gewerbe und Freizeit.
   
Name: Eutritzscher Freiladebahnhof - Leipzig 416

Projektzeit: 2017 bis heute

Beschreibung: Das Projekt "Eutritzscher Freiladebahnhof" ist im Bebauungsplan Nr. 416 der Stadt Leipzig geregelt. Das Areal befindet sich an der Delitzscher und Eutritzscher Straße sowie der Roscherstraße und war damals ein Freiladebahnhof. Seit den 1990er Jahren wird er von verschiedenen Firmen genutzt und ist teilweise auch eine Brachfläche. Die CG-Gruppe als Eigentümerin möchte gemeinsam mit der Stadt Leipzig ein neues Stadtviertel errichten. Wohnen, Gewerbe, Kultur und Bildung sollen nicht zu kurz kommen.

   
Name: Krystallpalast-Areal

Projektzeit: 1993 bis heute

Beschreibung: Bis zum Zweiten Weltkrieg war hier Deutschlands größter Vergnügungspark zuhause. Die Alberthalle war das Schmuckstück. Der Krystallpalast selbst stand gegenüber der heutigen landwärtigen Haltestelle Hofmeisterstraße. Zahlreiche Restaurants und Theater mischten hier mit. Von 1961 bis zum Brand 1992 gab es hier die hölzerne Spielstätte des Aeros-Zirkus. Nach langem Leerstand will die SAX-Gruppe das Areal nahe dem Leipziger Hauptbahnhof neu entwickeln. Wohnungen, Hotels, Restaurants und Einzelhandel bestimmen das Bild.

   
Name: Quartier Rosa-Luxemburg-Straße

Projektzeit: 2015 bis heute

Beschreibung: Auf der Brachfläche östlich vom geplanten Krystallpalast-Areal hält das "Quartier Rosa-Luxemburg-Straße" Einzug. Hier soll eine geschlossene Wohnbebauung mit Pflegeheim und Kindertagesstätte entstehen.

   
Name: Matthäirkichhof

Projektzeit: X bis heute

Beschreibung: X offline

   
Name: Wilhelm-Leuschner-Platz und Markthallenviertel

Projektzeit: 1992 bis heute

Beschreibung: Bei Luftangriffen im Dezember 1943 wurde das ehemalige Markthallenviertel fast komplett zerstört, bis auf wenige Bauten. Über 70 Jahre hat das Viertel und der Platz keine Bebauung mehr erlebt. Der Platz und das Viertel sollten Anfang der 1990er Jahre neu auferstehen und dazu lud die Stadt Leipzig zu Workshops ein. 2010 kam die Idee des Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmals hinzu. In Ideenwerkstätten wurden Bürger und Planer einbezogen. Doch ein Weiterkommen ist nicht in Sicht, um eine der letzten innerstädtischen Brachflächen endlich ein neues Leben zu geben.

   
Name: Bayerischer Bahnhof

Projektzeit: 2009 bis heute

Beschreibung: Das Projekt "Stadtraum Bayerischer Bahnhof" sollte mit Inbetriebnahme des City-Tunnels Leipzig im Dezember 2013 stückweise verwirklicht werden. Dringend benötige Kitas und Schulen sind vorgesehen, die Leipziger Stadtbau AG als Grundstückseigentümer möchte viele Flächen bebauen und auch die Stadt Leipzig hat ein Konzept für das Areal. Entstehen sollen hier ein öffentlicher Stadtteilpark mit einer Kindertagesstätte und zwei Schulen sowie bis zu 3000 Wohnungen.

   
Name: Alte Messe Leipzig

Projektzeit: 1996 bis heute

Beschreibung: X offline

   
Name: Lindenauer Hafen

Projektzeit: 2000 bis heute

Beschreibung: Der "Lindenauer Hafen" sollte das Zwischenstück des Elster-Saale-Kanals werden, wenn in Leipzig Waren in die Welt und umgekehrt transportiert werden sollten. Von 1938 bis 1943 erfolgen die Bauarbeiten am Hafenbecken, den Speichern und technischen Anlagen. Doch kriegsbedingt mussten die Arbeiten eingestellt werden. 2013 begann endlich der Bau der fehlenden Gewässerverbindung, 2014 wurde eine Erschließungsstraße errichtet und die erste Ausschreibung begann. Mittlerweile ist der Hafen an das Leipziger Gewässernetz angeschlossen und viele Bauprojekte sind im Rohbau fertiggestellt.

   
Name: Am Alten Zoll

Projektzeit: 1996 bis heute

Beschreibung: Das Projekt "Am Alten Zoll" ist im Bebauungsplan Nr. 323 (westlich des Hauptbahnhofs/südlich der Parthe) verankert und beschäftigt sich mit einem ehemaligen Bahnareal, auf dem nicht mehr genutzte Schuppen und Lagerhallen stehen. Zudem fließt hier die Parthe entlang. Auf der westlichen Seite des Hauptbahnhofs soll ein neues Stadtquartier entstehen. 250 Wohnungen, Gewerbe und Kultur sowie ein Gymnasium sind vorgesehen. Die Parthe soll erlebbar gemacht werden und in eine Grünfläche integriert werden.

   
Name: Burgplatz

Projektzeit: 1995 bis heute

Beschreibung: Das sogenannte "Burgplatzloch" gab es in der Innenstadt über 20 Jahre, nachdem der Bau eines Hotel- und Geschäftshauses nicht errichtet wurde, die Baugrube aber schon ausgehoben war. Die Baugenehmigung erlosch und der Investor hatte kein Interesse mehr daran, aber auch keinen Verkauf. Sämtliche Bemühungen der Stadt Leipzig scheiterten. 2016 kaufte ein Investor aus der Schweiz das Grundstück und errichtet seitdem das geplante Bauprojekt, das Anfang 2019 nun fertiggestellt sein soll.

   
Name: Jahrtausendfeld

Projektzeit: 2000 bis heute

Beschreibung: X offline

   
Name: Museumsquartier (Museumswinkel)

Projektzeit: X bis 2017

Beschreibung: X offline

   
Name: Höfe Am Brühl

Projektzeit: 2002 bis 2012

Beschreibung: Nachdem im Zweiten Weltkrieg fast 52 Grundstücke auf dem heutigen Areal des Shoppingcenters "Höfe Am Brühl" zerstört und danach abgetragen wurden, errichtete man 1967 und 1968 drei Wohnscheiben in Plattenbauweise. Das 1908 und 1915 errichtete "Kaufhaus am Brühl" blieb erhalten, die Fassade wurde 1968 mit Aluminium verkleidet. 2007 bis 2010 wurden die Plattenbauten und das Kaufhaus abgerissen. 2010 bis 2012 wurde dann das umstrittene Neubauprojekt errichtet, für die es einen Architekturwettbewerb gab.